Erstellen von Wänden in ArCADia BIM ArchitekturDesigner | Hausplanung

Erstellen von Wänden: Mehrschichtige Wände, Bogenförmige Wände, Rechteckige Wand, Virtuelle Wand, Linie in Wand. In diesem Video konzentrieren wir uns auf das exakte Zeichnen von Wänden im Grundriss.

Einen entstprechenden Handbuchauszug finden Sie etwas weiter unten.


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HANDBUCHAUSZUG:

Mehrschichte Wände | Bogenförmige Wände | Rechteckige Wand | Virtuelle Wand | Linie in Wand / virtuelle Wand umwandeln

Wände

Mehrschichtige Wände einfügen

Das ArCADia-Programm erlaubt das Einfügen ein- oder mehrschichtiger, durch den Nutzer definierter Wände in eine Zeichnung. Die Lösungen in Form von Wänden und Durchschnitten für diese Wände werden automatisch eingefügt.

Vorgehensweise:

ArCADia:

· Menüleiste Architektur –> logische Menügruppe Gebäude –> Wand einfügen

AutoCAD oder ArCADia-INTELLICAD:

· Werkzeugleiste ArCADia-ARCHITEKTUR –> scia1.bmp Wand einfügen

Nach der Auswahl aus der Einfügeleiste der Option Zu den Eigenschaften erscheint das Fenster Objekteigenschaften: Wand.

Abb. 153 Eigenschaftenfenster für Wand

Sie können notwendige Modifikationen über die Schaltflächen Hinzufügen, Bearbeiten, Entfernen, Hoch, Runter veranlassen. Indem Sie auf eine gegebene Schicht (in einer entsprechenden Spalte) klicken, können zusätzlich einzelne Modifikationen (Dicke, Priorität, Typ) definiert werden.

Für vorhandene Schichten sollten Sie den Schichttyp definieren, damit das Programm das weitere Verhalten der Wand festlegen kann. Wenn Sie zum Beispiel eine Wand als Tragwand definieren, wird nach dem Einsetzen einer Decke über ihr automatisch eine Mauerkrone eingefügt. In der Schicht Tragwand werden automatisch Stürze über Fenster, Türen und Öffnungen in der Wand erstellt. Wandtyp: Standardmäßige Wand ist durch die Decke zugeschnitten, Stürze werden jedoch trotzdem erstellt und sind im Schnitt analog zur Schicht Tragwand sichtbar. Die Schicht Fertigstellung kann für eine Wand definiert werden, sie wird jedoch für eine Grundrisszeichnung nicht sichtbar sein. Dank dieser Vorgehensweise sind in der Elementbeschreibung (in der Fahne) alle Schichten vorhanden, obwohl im Grundriss nicht alles sichtbar ist.

Wenn Sie eine Schichtwand definieren, wird es empfohlen, weitere Prioritätswerte für die folgenden Schichten zu definieren. Der Prioritätswert entscheidet über eine entsprechende Verbindung der Schichten bei Brechungen, Anschlüssen und Schnitten (die Schichten mit derselben Priorität werden verbunden), deshalb auch wird es empfohlen, dieselben Prioritätswerte für Schichten zu verwenden, die miteinander verbunden sein sollten. Wenn für die beispielhafte dreischichtige Wand im oberen Fenster eine einschichtige Wand mit der Dicke 25 cm und mit dem Prioritätswert 64 definiert wird, dann, wenn sich diese Wände in einer Zeichnung “treffen”, werden die Konstruktionsschichten der drei- und einschichtigen Wand verbunden.

Ab der Programmversion 3.0 können Sie eine vertikale Verschiebung der Wände vornehmen. Das bedeutet, dass eine Wand höher oder niedriger als das Nullgeschoss eingetragen werden kann. Die Parameter für Höhe und Form einer Wand finden Sie im Panel Parameter. Ab der Version 4 können Sie auch Wände sowohl von oben als auch von unten zuschneiden. Dank dessen ist es möglich, eine Wand zu definieren, die von unten mit einer Decke zugeschnitten ist. Es gilt nämlich immer noch, dass die Wände nur mit einem Dach oder mit einer Decke zugeschnitten werden können.

Ab der Programmversion 4.0 kann man für alle Elemente wie Wände und andere Bauteile (Decken und Dächer) den Wärmedurchgangskoeffizienten festlegen. Standardmäßig wird der Wert des zu berechnenden Faktors für innere Wände und mittelfeuchte Bedingungen angezeigt, die sonstigen Werte werden im Fenster Wärmedurchgangskoeffizient angezeigt.

Abb. 154 Fenster mit Wärmedurchgangskoeffizient für einen gewählten Bauteil

Um einer Untergruppe eine Wand zuzuordnen, die im Projektmanager sichtbar ist und die Projektverwaltung im Panel Element verwalten erleichtert, sollte sie einer Gruppe zugeordnet oder durch die Schaltfläche Neue Gruppe erstellen erstellt werden.

Ab der Programmversion 4.0 gibt es die Möglichkeit, der Wand eine Textur (bmp. oder gif. Datei) zuzuordnen. Jetzt können Sie ausgewählte Wandflächen durch Anzeige des Werksstoffes und seiner Farbe (im Operationssystem verfügbar) oder seiner Textur (Dateien bmp. oder gif.) darstellen. Eine ausgewählte Textur kann beliebig abgebildet werden. Der Winkel und die Zerlegungsgröße können ebenfalls definiert werden. Festgelegte Oberflächen sind auch in der 3D-Ansicht sichtbar.

Nach dem Drücken auf die Taste OK gelangen Sie in den Zeichnen-Modus der Wand. Er besteht darin, dass folgende Brechungspunkte der Wände definiert werden. Der Nutzer bestimmt dabei, mit welcher Einfügelinie ein gegebenes Wandfragment eingefügt wird (Einfügeleiste, Feld Griffpunkt). Das Programm zeichnet dann die Wände automatisch und führt entsprechende Verbindungen an Zugängen, Durchschnitten und Brechungen aus.

Wenn eine gezeichnete Wand geschlossene Umrisse bildet, wird automatisch ein Raum generiert.

Beim Zeichnen sind auf der Ebene der Einfügeleiste, des Meldungsfensters oder der Befehlsleiste folgende Funktionen zugänglich:

 Achsenverfolgung – diese Option lokalisiert Punkte und Ränder von eingegebenen Elementen und führt von ihnen horizontale und vertikale Achsen zum Bildschirmrand aus oder – wenn es sich beispielsweise um einen Wandrand handelt – zeigt sie auch die Verlängerung einer solchen Linie an.

 Winkelverfolgung – diese Option zeigt die im oberen Fenster definierten Ecken und bestimmt sie in Bezug auf früher eingegebene Elemente, z. B. von Rändern gezeichneter Wände.

 Entdecken – diese Option lokalisiert Ränder, Achsen, Ecken und Punkte der schon in das Projekt eingefügten Elemente und ermöglicht somit ein präzises Aufsetzen des Zeigers auf den gezeichneten Objekten.

 Bezug – ermöglicht das Einfügen einer Wand in einer definierten Entfernung zu einem gewählten Punkt (diese Option ist nur vor dem Einfügen eines ersten Wandfragments verfügbar);

 Zwischen Punkten (Mittelpunkt) – beginnt das Zeichnen einer Wand im Mittelpunkt einer definierten Entfernung (diese Entfernung wird durch das Definieren von zwei Punkten angegeben);

 Zwischen Punkten (prozentual) – beginnt das Zeichnen einer Wand in einer prozentual definierten Aufteilung einer bestimmten Entfernung (diese Entfernung wird durch das Definieren von zwei Punkten angegeben);

 Parallel – ermöglicht das Einfügen eines parallelen Elementen zum markierten Element;

 Fortfahren – ermöglicht das Fortfahren einer Wand auf der Verlängerung eines vorherigen Segments;

 Zurück – führt ein zuletzt eingefügtes Wandelement zurück;

 Winkel – fügt ein Wandfragment in einem definierten Winkel ein;

 Länge – fügt ein Wandfragment mit einer definierten Länge ein;

 Abschließen – schließt einen gezeichneten Umriss ab, indem eine Wand bis zum Anfangspunkt geführt und der Befehl abgeschlossen wird;

 Abbrechen – bricht die Funktionswirkung ab;

 Fertig – schließt das Einfügen einer Wand ab;

Ein Beispiel einer gezeichneten Wand finden Sie unten:

Abb. 155 Beispielhafter Wandumriss

Bogenförmige Wand zeichnen

Es besteht die Möglichkeit, eine bogenförmige Wand in ein architektonisches Projekt einzufügen. Diese Wand wird anhand von drei Punkten definiert: Anfangs- und Endpunkt des Bogens sowie sein Radius. Die Anzahl und der Typ der Schichten im Bogen werden analog zu einfachen Wänden definiert.

Vorgehensweise:

ArCADia:

· Menüleiste Architektur –> logische Menügruppe Gebäude –> Bogenförmige Wand einfügen

AutoCAD oder ArCADia-INTELLICAD:

· Werkzeugleiste ArCADia-ARCHITEKTUR –> Bogenförmige Wand einfügen

Währen des Zeichnens können Sie auch Schichten und Wandtypen definieren, und dies analog zu einfachen Wänden. Darüber hinaus können Sie auch Griffpunkte zum Einfügen (Wandrand oder -achse) definieren.

Analog zum Einfügen aller Elemente sind beim Zeichnen auf der Ebene der Einfügeleiste, des Meldungsfensters oder der Befehlsleiste folgende Funktionen zugänglich:

 Achsenverfolgung – diese Option lokalisiert Punkte und Ränder von eingegebenen Elementen und führt von ihnen horizontale und vertikale Achsen zum Bildschirmrand aus oder – wenn es sich beispielsweise um einen Wandrand handelt – zeigt sie auch die Verlängerung einer solchen Linie an.

 Winkelverfolgung – diese Option zeigt die im oberen Fenster definierten Ecken an und bestimmt sie in Bezug auf früher eingegebene Elemente, z. B. von Rändern gezeichneter Wände.

 Entdecken – diese Option lokalisiert Ränder, Achsen, Ecken und Punkte der schon in das Projekt eingefügten Elemente und ermöglicht somit ein präzises Aufsetzen des Zeigers auf den gezeichneten Objekten.

 Bezug – ermöglicht das Einfügen einer Wand in einer definierten Entfernung zu einem gewählten Punkt (diese Option ist nur vor dem Einfügen eines ersten Wandfragments verfügbar);

 Zwischen Punkten (Mittelpunkt) – beginnt das Zeichnen einer Wand im Mittelpunkt einer definierten Entfernung (diese Entfernung wird durch das Definieren von zwei Punkten angegeben);

 Zwischen Punkten (prozentual) – beginnt das Zeichnen einer Wand in einer prozentual definierten Aufteilung einer bestimmten Entfernung (diese Entfernung wird durch das Definieren von zwei Punkten angegeben);

 Fortfahren – ermöglicht das Fortfahren einer Wand auf der Verlängerung eines vorherigen Segments;

 Zurück – führt ein zuletzt eingefügtes Wandelement zurück;

 Winkel – fügt ein Wandfragment in einem definierten Winkel ein;

 Länge – fügt ein Wandfragment mit einer definierten Länge ein;

 Abschließen – schließt einen gezeichneten Umriss ab, indem eine Wand bis zum Anfangspunkt geführt und der Befehl abgeschlossen wird;

 Abbrechen – bricht die Funktionswirkung ab;

 Fertig – schließt das Einfügen einer Wand ab;

Beispiel:

Eine dreischichtige bogenförmige Wand wird in einen schon vorhandenen Wandgrundriss eingefügt. Nach der Auswahl der Wand wird anfänglich der Anfangspunkt angegeben.

Abb. 156 Bogenförmige Wand zeichnen – Anfang definieren

Umgekehrt, wenn die Schichten als sonstige Wände in der Zeichnung gezeichnet werden, dann können Sie vor dem Definieren des zweiten Punktes oder des Radius die Schichteinstellung mit der Option Reihenfolge der Schichten ändern ändern.

Abb. 157 Bogenförmige Wand zeichnen – Schichtumdrehung

Nach dem Definieren des Bogenendes sollten Sie den Radius definieren. Beim Zeichnen wird der Wert des Radius angezeigt, um auf diese Weise die Anzeige eines entsprechenden Radius zu erleichtern. Wenn es jedoch einer größeren Genauigkeit bedarf, dann können Sie nach dem Einfügen der Wand den eingefügten Radius (Radius des Bogens (zur Symmetrieachse)) in ihren Eigenschaften korrigieren.

Abb. 158 Bogenförmige Wand zeichnen – Radius definieren

Abb. 159 Beispiel für eine eingefügte bogenförmige Wand

Rechteckige Wand zeichnen

Um eine Wand zu zeichnen, deren Breite und Länge unbekannt sind, die aber z. B. in eingefügter Vorlage mit Linien gezeichnet wurde, können Sie die Option ic_sciana_p.bmp Wand über 3 Punkte einfügen verwenden. Dafür brauchen Sie keine Parameter dieser Wand zu kennen.

Vorgehensweise:

ArCADia:

· Menüleiste Architektur –> logische Menügruppe Gebäude –> Wand über 3 Punkte einfügen

AutoCAD oder ArCADia-INTELLICAD:

· Werkzeugleiste ArCADia-ARCHITEKTUR –> ic_sciana_p.bmp Wand über 3 Punkte einfügen

Eine Wand wird eingefügt, indem ihr Anfang, ihre Länge und ihre Breite definiert werden. Nach dem Einfügen der Wand haben Sie die Möglichkeit, ihre Schichten und sonstige Wandparameter im Fenster Eigenschaften zu definieren.

Wände bearbeiten

Alle im Grundriss eingefügten Wände können mithilfe folgender Optionen bearbeitet werden:

Abb. 160 Bearbeitungsfenster für Wand

Tab. 11. Verfügbare Werkzeuge für die Wandbearbeitung

Eigenschaften

Öffnet das Fenster Eigenschaften.

Stift und Schrift übertragen

Übernimmt die Einstellungen von Stiften (Liniendicke, Linienart) sowie Größe und Schrift.

Format übertragen

Übernimmt den Wandtyp, seine Anordnung und Schichtdicke und überträgt sie auf ausgewählte Wände.

Wand länger/kürzer

Ändert die Länge einer gewählten Wand.

Wand teilen

Teilt die Wand an einer ausgewählten Stelle.

Reihenfolge von Schichten ändern

Ändert die Lage von Schichten.

Elementzuschnitt annullieren

Entfernt den durchgeführten Elementzuschnitt für ein Dach oder eine Decke.

ExtendTothisWall

Zu dieser Wand verlängern

Verlängert markierte Wände zur ursprünglich markierten Wand. Nur diese Wände, die mit der Wand zusammentreffen, in Bezug auf welche Sie verlängert werden, werden auch tatsächlich verändert.

Markierte Elemente entfernen

Entfernt die Markierung.

Typ

Gespeicherte Zusammensetzung gemeinsamer Eigenschaften für viele Elemente vom selben Typ (Elementvorlage wird durch den Nutzer definiert).

Dokumentenbibliothek

Bibliothek, die mit der gewählten Vorlage übereinstimmt. Die Bibliothek wird mit dem Fortschritt der Zeichnung beim Speichern sich folgender Typen erstellt.

Globale Bibliothek

Typenbibliothek, die mit dem Programm geliefert und die durch die Nutzerbibliothek erweitert wird, in der eigene Elementtypen zur Nutzung in folgenden Projekten gespeichert werden können.

Schließen

Verlässt die Option, ohne ein Element einzufügen.

Stiftarten

Definiert die Linienart, mit der ein einzufügendes Element gezeichnet wird.

Schriftarten

Definiert die Größe und die Art der Schrift, die ein Element beschreiben.

Oberflächen

Zuordnung der Materialien oder Texturen zu einzelnen Oberflächen eines einzufügenden Elementes.

Ab der Version 3.9 finden Sie im Programm die Option Als Muster nutzen, die die Daten einer markierten Wand kopiert, um sie als Einstellungen für eine zunächst einzufügende Wand einzutragen. Diese Option war bis jetzt auf der Aktionsleiste als wahlweise Option vorhanden. Jetzt wurde sie dauerhaft eingeschaltet und ist nicht mehr auf der Leiste sichtbar.

Nach dem Markieren eines Elementes ist die Wandbearbeitung verfügbar. Nach Auswahl dieses Elementes erscheint die Aktionsleiste mit den oben beschriebenen Optionen sowie die Richtung für das Wandeinfügen.

sciana.bmp

Abb. 161 Eine im Grundriss markierte Wand

Alle Wände können auch entfernt, kopiert, gedreht und verschoben werden. Sie können auch Ihre Dicke und die Schichtenzahl ändern. Die letzte Option ist im Fenster Objekteigenschaften: Wand verfügbar. Bei der Änderung der Schichtenzahl oder ihrer Dicke können Sie die Option Festpunkt bei Umwandlungen wählen, also die Linie, die bei einer Umwandlung an derselben Stelle bleibt (diese Option finden Sie im Panel Operationen). Die Wanddicke wird standardmäßig unter Beibehalten der Konstruktionsachse der Wand geändert.

Abb. 162 Umwandlungslinie für Wand

Diese Option ist besonders nützlich, wenn z. B. ein Aufmaß eines Gebäudes durchgeführt wurde, das nach einer Reparatur eine Außenisolierung erhält. Das bedeutet, dass einzufügende Raumaufmaße keinen Änderungen unterzogen werden und nach der Änderung der Wanddicke ein Rand, der Außenrand, im Festpunkt bleiben sollte.

Eine Neuheit stellt die Möglichkeit dar, mehrere Wände gleichzeitig zu verlängern. Diese Option wird im Bearbeitungsfenster der Wand aufgerufen, bis die anderen Wände verlängert werden.

Abb. 163 Wandverlängerung – Markierung einer Wand, bis die anderen Wände verlängert werden.

Im Bearbeitungsfenster wählen Sie ExtendTothisWall Bis diese Wand verlängern und markieren (durch den Bereich oder Klicken auf jede Wand) die Wände, die verlängert werden sollen.

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Abb. 164 Wandverlängerung – Markierung der Wände zum Verlängern

Die Markierung wird durch einen rechten Mausklick oder die Taste Enter bestätigt.

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Abb. 165 Wandverlängerung – Endergebnis

Virtuelle Wände

Virtuelle Wände einfügen

Im ArCADia-Programm werden Räume automatisch generiert, wenn die gezeichneten Wände geschlossene Umrisse bilden. Das Werkzeug Virtuelle Wände dient zu einer zusätzlichen manuellen Kontrolle der Erstellung und Aufteilung der Räume.

Vorgehensweise:

ArCADia:

· Menüleiste Architektur –> logische Menügruppe Gebäude –> Virtuelle Wand einfügen

AutoCAD oder ArCADia-INTELLICAD:

· Werkzeugleiste ArCADia-ARCHITEKTUR –> scia2.bmp Virtuelle Wand einfügen

Die Aufteilung einer virtuellen Wand erfolgt durch Einfügen der virtuellen Wand in einen vorhandenen Raum.

ACHTUNG:

Der Anfang und das Ende einer virtuellen Wand sollten mit einer Grenzwand verbunden sein.

Die Räume können auch nur aus virtuellen Wänden bestehen, indem Sie mit Umrissen abgezeichnet werden.

Beim Einfügen einer virtuellen Wand sind auf der Ebene der Einfügeleiste, des Meldungsfensters oder der Befehlsleiste folgende Funktionen zugänglich:

 Achsenverfolgung – diese Option lokalisiert Punkte und Ränder von eingegebenen Elementen und führt von ihnen horizontale und vertikale Achsen zum Bildschirmrand aus oder – wenn es sich beispielsweise um einen Wandrand handelt – zeigt sie auch die Verlängerung einer solchen Linie an.

 Winkelverfolgung – diese Option zeigt die im oberen Fenster definierten Ecken und bestimmt sie in Bezug auf früher eingegebene Elemente, z. B. von Rändern gezeichneter Wände.

 Entdecken – diese Option lokalisiert Ränder, Achsen, Ecken und Punkte der schon in das Projekt eingefügten Elemente und ermöglicht somit ein präzises Aufsetzen des Zeigers auf den gezeichneten Objekten.

 Bezug – ermöglicht das Einfügen einer virtuellen Wand in einer definierten Entfernung zu einem gewählten Punkt (diese Option ist nur vor dem Einfügen eines ersten Wandfragments verfügbar);

 Zwischen Punkten (Mittelpunkt) – beginnt das Zeichnen einer Wand im Mittelpunkt einer definierten Entfernung (diese Entfernung wird durch Definieren von zwei Punkten angegeben);

 Zwischen Punkten (prozentual) – beginnt das Zeichnen einer Wand in einer prozentual definierten Aufteilung einer bestimmten Entfernung (diese Entfernung wird durch Definieren von zwei Punkten angegeben);

 Parallel – ermöglicht das Einfügen eines parallelen Elementes zum markierten Element;

 Fortfahren – ermöglicht das Fortfahren einer virtuellen Wand auf der Verlängerung eines vorherigen Segments;

 Zurück – fügt ein zuletzt eingefügtes Wandelement zurück;

 Winkel – fügt ein Fragment einer virtuellen Wand in einem definierten Winkel ein;

 Länge – fügt ein Fragment einer virtuellen Wand mit einer definierten Länge ein;

 Abschließen – schließt einen gezeichneten Umriss ab, indem eine virtuelle Wand bis zum Anfangspunkt geführt und der Befehl abgeschlossen wird;

 Abbrechen – bricht die Funktionswirkung ab;

 Fertig – schließt das Einfügen einer virtuellen Wand ab.

Linie in Wand umwandeln

Bei Bedarf können Zeichnungen des Formats DWG, die mithilfe von Linien und Polylinien erstellt worden sind, in ein ArCADia-Projekt umgewandelt werden. Wählen Sie zu diesem Zweck einfach die Option Linie in Wand umwandeln, markieren Sie danach einen Griffpunkt (Zeichnungslinie: Rand oder Achse) und wählen Sie die gewünschten Parameter für die Wand.

Vorgehensweise:

ArCADia:

· Menüleiste Architektur –> logische Menügruppe Gebäude –> Linie in Wand umwandeln

AutoCAD oder ArCADia-INTELLICAD:

· WerkzeugleisteArCADia-ARCHITEKTUR –> scia3.bmp Linie in Wand umwandeln

Abb. 166 Polylinie in Wand umwandeln – Polylinie definieren

Abb. 167 Polylinie in Wand umwandeln – Endergebnis

Linie in virtuelle Wand umwandeln

Über diese Option werden bestehende Linien und Polylinien in eine virtuelle Wand umgewandelt, die den Projektraum teilt und über alle Optionen einer virtuellen Wand verfügt.

Vorgehensweise:

ArCADia:

· Menüleiste Architektur –> logische Menügruppe Gebäude –> Linie in virtuelle Wand umwandeln

AutoCAD oder ArCADia-INTELLICAD:

· Werkzeugleiste ArCADia-ARCHITEKTUR –> scia4.bmp Linie in virtuelle Wand umwandeln